Personal
Personalwirtschaft Personalkontrolle / Personalcontrolling
 

Personalkontrolle

Die Personalkontrolle schließt sich der Planung und vor allem der Durchführung an und soll dem Prinzip der Humanität gerecht werden. Sie ist ein Funktionsbereich des Personalwesens.

Es gibt zwei Arten der Kontrolle die unter-schieden werden können:

Überwachung

Sie ist eher vergangenheitsorientiert und wird durch einen Soll-Ist-Vergleich realisiert. Dabei werden lediglich die Differenzen ermittelt und weitergegeben.

Untersuchung

Sie ist vergangenheits- und zukunftsorientiert und analysiert die in der Vergangenheit festge-stellten Abweichungen.

Dabei kann die Kontrolle auf vier Ebenen erfolgen:

  • Unternehmensorientierte Personalkontrolle

  • Bereichsorientierte Personalkontrolle

  • Gruppenorientierte Personalkontrolle

  • Individualorientierte Personalkontrolle



  • Personalcontrolling

    Das primäre Betrachtungsobjekt des Personalcontrollings ist die Belegschaft des Unternehmens. Typischerweise stehen dabei nicht einzelne Mitarbeiter, sondern immer Mitarbeitergruppen oder die Gesamtheit der Beschäftigten im Fokus.
    Die Instrumente des Personalcontrollings erlauben eine Zukunftsbetrachtung mit Hilfe von Vorausschau- und Prognosedaten. Sie ermöglichen, zukünftige Zustände vorherzusagen.

    Die Genauigkeit dieser Vorhersagen ist abhängig von der Qualität der Ausgangsdaten, von der Eintrittswahrscheinlichkeit der zukünf-tigen Daten und vom zeitlichen Horizont der Vorhersage.

    Durch die Nutzung von Szenarien und Trends kann das Personalcontrolling im Unternehmen bei Vorbereitung, Unterstützung und Durch-führung der Umsetzung organisatorischer Ver-änderungen und neuer Unternehmensstrate-gien wertvolle Beiträge leisten.

    Während es sich bei Kontrolle um einen rückschauenden und statischen Vorgang handelt, bezieht sich das Controlling auf eine vorausschauende, planerische und dynamische Betrachtung.