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Projektmanagement Zeitplan erstellen
 

Der Zeitplan unterstützt das Projektteam beim Einhalten der Meilensteine und der Termine. Außerdem gibt er eine Struktur und den Ablauf vor.

Der Zeitplan ist eingeteilt in die verschiedenen Arbeitspakete und sollte auch die Meilensteine beinhalten. Wichtige Methoden zur Zeitplanerstellung sind:

  • Balkenplan

  • Netzplan
Bei der Termin- und Ablaufplanung unterscheidet man zwei Vorgehensweisen:
  • Vorwärtsterminierung: Hier wird ausgehend vom Starttermin der Endtermin berechnet.
  • Rückwärtsterminierung: In diesem Fall wird ausgehend vom Endtermin der entsprechende Starttermin berechnet.


Sollte der berechnete Endtermin zu spät sein bzw. der Anfangstermin in der Vergangenheit liegen, so muss untersucht werden, ob der Zeitplan weiter rationalisiert werden kann. Hierbei ist es wichtig, dass der Zeitplan realistisch bleibt. Sollte eine Kürzung nicht möglich sein, so muss entsprechend die Geschäftsleitung darüber informiert werden. Bei der Zeitplanung sollte man stets pessimistisch sein, denn optimistische Planung - nach dem Prinzip "Hoffnung" führt häufig zu Zeitüberschreitungen. Wichtig ist auch, dass in der Praxis Zeitverzögerungen nur äußerst schlecht wieder eingeholt werden können.

Einmal eine Verzögerung im Projekt - immer eine Verzögerung im Projekt!

Zeitpläne überwachen:
Zeitpläne sollten stets aktualisiert werden und allen Teammitgliedern zugänglich sein. Für die Änderung ist der Projektleiter zuständig. Ein Soll-Ist-Vergleich sollte einmal in Monat stattfinden. Eine stetige Aktualisierung während des Projektes ist wichtig, um kritische Punkte frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. In jedem Fall muss die Geschäftsführung vom Terminproblem erfahren und die Maßnahmen mit unterstützen.